Schon bei der letzten Jugendbegegnung mit der Schule Nr. 184 – Nowaja Schkola pflanzten die deutschen Jugendlichen gemeinsam mit ihren russischen Gegenüber einen kleinen Baum, als Zeichen der neu entstandenen Freundschaft zwischen der „Neuen Schule“ und der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Die Verantwortlichen haben es sich beim zweiten Besuch aus Deutschland dann schon fast schon zur Tradition gemacht, einen Baum zu pflanzen. Dieses Jahr setzte man einen noch junge Eiche in die russische Erde. In Russland versteht man das Pflanzen eines gemeinsamen Baumes als Zeichen der Freundschaft, die in den nächsten Jahren größer, stärker und kräftiger werden wird. Es werden neue Freundschaften zwischen deutschen und russischen Jugendlichen entstehen, genau wie neue Äste und Zweige an dem Baum wachsen werden.
Der letzte volle Tag, fern im Jekaterinburger Ural, galt ganz der Abschiedsfeier in der Aula der Schule. Alle waren begeistert, was man in den letzten zwei Wochen erlebte. Sowohl, wenn wir von unserer Larissa die wichtigsten Punkte der Region gezeigt bekommen haben, als auch an den vielen Abenden in den Familien. Man lernte sich kennen, verstand sich am Anfang eher „mittelmäßig“, – die russische Sprache hat eben sehr wenig mit der deutschen gemein, und fließend Englisch sprechen kann auch nicht jeder Russe, aber es ging schon irgendwie – am Ende der Tage in Jekaterinburg, als alle in der Schule zusammengekommen waren, um einen tollen Abschluss zu feiern, hörte man aber aus vielen Mündern, dass man sich doch sehr gern gehabt hat, auch wenn man nicht immer gleich verstand, was der Andere einem gerade erzählen wollte.
Als Leiter dieser internationalen Jugendbegegnung in Jekaterinburg/Russland kann ich nur nochmals ein ganz großes Lob und ein riesiges Dankeschön Richtung Russland schicken – denn während ich diese Zeilen schreiben, sitze ich schon wieder in meiner Mainzer Heimat. Es waren einfach fantastische zwei Wochen, die wir erlebt haben. Hierzu hat auch das super Verhalten aller Teilis beigetragen. Auch Euch nochmal vielen Dank!
Das soll es vorerst in diesem Blog gewesen sein. Ich bin gespannt auf Kommentare der Teilis und anderer Leser zu den zwei Wochen, zu den Texten oder einzelnen Bildern und freue mich, dass es Euch in Russland ebenso gut gefallen hat wie mir. Paka und Doßwidanje, Euer Dominik!





